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	<title>Lebeneben</title>
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	<description></description>
	<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 17:14:40 +0000</pubDate>
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		<title>Liebes Leistungszentrum,</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 17:14:40 +0000</pubDate>
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	<dc:subject>Allgemein</dc:subject>
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		<description><![CDATA[ 	 	
Sehr geehrter Herr xxx, liebes Leistungszentrum,

mit einigem Erstaunen bekam und las ich Ihre Nachricht vom 13.11.2008.
Es geht um die Bedarfsgemeinschaft Nummer 11504BG0011049. Meine Bedarfsgemeinschaft.
Ich habe am 1.Juli eine Arbeitsstelle gefunden und sie wider besseren Wissens angenommen. Wider besseren Wissens deshalb, weil mich mein gesamtes soziales  ( und unsoziales) Umfeld vor dem folgenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE" /><title /><meta content="OpenOffice.org 2.0  (Win32)" name="GENERATOR" /><meta content="20081118;15244535" name="CREATED" /><meta content="20081118;18102031" name="CHANGED" /><style> 	<!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> 	</style></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font face="Verdana Ref, sans-serif"><font size="2" style="font-size: 11pt">Sehr geehrter Herr xxx, liebes Leistungszentrum,</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><font face="Verdana Ref, sans-serif"><font size="2" style="font-size: 11pt">mit einigem Erstaunen bekam und las ich Ihre Nachricht vom 13.11.2008.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font face="Verdana Ref, sans-serif"><font size="2" style="font-size: 11pt">Es geht um die Bedarfsgemeinschaft Nummer 11504BG0011049. Meine Bedarfsgemeinschaft.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font face="Verdana Ref, sans-serif"><font size="2" style="font-size: 11pt">Ich habe am 1.Juli eine Arbeitsstelle gefunden und sie wider besseren Wissens angenommen. Wider besseren Wissens deshalb, weil mich mein gesamtes soziales  ( und unsoziales) Umfeld vor dem folgenden bürokratischen Höchstakt gewarnt hat. Naiver Weise dachte ich, dass ich als Mutter mit meinem Erziehungsauftrag ein besseres Vorbild sein kann, wenn ich berufstätig ausgeglichen agiere. Jetzt bin ich aber nicht ausgeglichen, nicht mal ein bißchen! Zurück zur Sache: Ich kam also Anfang Juli nach Pinneberg, weil mein Antrag auf ALGII abgelehnt worden war und ich nicht verstand, dass ich weiterhin ALGI beziehen könnte, ist meine Stelle in der Pluspunkt-Apotheke schließlich versicherungspflichtig. Es begann also eine kleinere Odyssee, die sich wie folgt darstellte:Meine Erklärung, dass ich kein ALGI bekommen würde. Ihre Forderung, mir den Aufhebungsbescheid der Agentur für Arbeit zu organisieren. Anschließendes Gespräch bei der Agentur für Arbeit klärt, dass ich arbeitslos bin ohne arbeitslos zu sein -> ich bekomme ein vermindertes ALGI. Mein Anruf bei Ihnen ( dem Leistungszentrum), dass sich die (meine) ALG II Geschichte erledigt habe (&#8230;alles klar, war die Antwort). Ende des Leistungsbezuges ALG I  am 31.08.2008, mein erneuter Antrag im September auf Hilfe / Leistungen/ etc bei Ihnen. (Übrigens habe ich kein „Merkblatt für Arbeitssuchende ( Arbeitslosengeld II/ Sozialgeld) erhalten, weil zur Zeit meines Erstantrages keine Exemplare zur Verfügung standen. Auf meinen Protest hin den Passus im Antrag zu unterschreiben wurde mir ein zugegebener Maßen charmantes Schulterzucken entgegengebracht – dann ließe sich der Antrag auch nicht bearbeiten&#8230;.wie gut dass es das Internet gibt!)</font></font></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><font face="Verdana Ref, sans-serif"><font size="2" style="font-size: 11pt">Was ich erhalten habe ist ein Bescheid, dass ich ab 01.07. kein Hilfe Ihrerseits bekomme, da Ich genügend Einkommen zur Verfügung habe.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font face="Verdana Ref, sans-serif"><font size="2" style="font-size: 11pt">Und gestern bekam ich einen Bescheid, in dem mir dargelegt wird, welche Leistungen ich seit dem 01.09. bekomme. GESTERN. Lieber Herr xxx, liebes Leistungszentrum, bildlich gesprochen würde ich um die andere Hand bitten, damit beide Hände sich einmal zu Gesicht bekämen&#8230;.was natürlich infantil ist, denn Hände haben bekanntlich ja gar kein Gesicht. So wie ich kein Gesicht für Sie und Sie Kein Gesicht für mich haben. Aber eine Nummer. Eine (meine) Bedarfsnummer für Sie und eine ( Ihre) Anrufbeantworternummer für mich, denn ich bin berufstätig und kann Sie deshalb nicht erreichen. </font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font face="Verdana Ref, sans-serif"><font size="2" style="font-size: 11pt">Wie Sie merken, ist mein Brief ein wenig konfus, denn ich muß mich die ganze Zeit davon abhalten an die verpassten Möglichkeiten der GEZ – Befreiungen zu denken, die Formulare, die sich auf meinem Schreibtisch stapeln und nur auf den Bescheid von Ihnen, liebes Leistungszentrum gewartet haben. Unter anderem die PKH – Anträge, die ich nicht stellen konnte um meinen Ex-Ehemann aufzufordern, den Unterhalt zu zahlen, den Sie mir als Einkommen anrechnen. Sie erinnern sich? Ich habe Ihnen einen Handgeschriebene (!) Notiz zukommen lassen&#8230;aber vermutlich können Sie meine Handschrift nicht lesen. Also haben wir telefoniert. Einmal, zweimal,dreimal. Nur damit ich einen Bescheid ausgedruckt zur Verfügung habe. ( Den heutigen Vormittag habe ich übrigens genutzt um ihn – den Bescheid mit Datum vom 13.11.-  zu vervielfältigen.) Und ich bemühe  mich, auch nicht an die mir zustehende kostenlose Nutzung der hiesigen Bücherei&#8230;oder die Fahrkarte für meine Tochter, die kostenlos den SGBII Empfängern zur Verfügung gestellt wird zu denken,wenn denn ein Bescheid vorliegt. VORLIEGT, leider jedoch nicht vorlag. Aber egal, das ist ja Vergangenheit.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><font face="Verdana Ref, sans-serif"><font size="2" style="font-size: 11pt">Um auf den , für Sie so wichtigen Punkt zu kommen: Ich habe Ihnen meines Wissens, noch bevor irgendein Geld geflossen ist, den Bescheid der Agentur für Arbeit vorgelegt, aus dem hervorgeht, dass ich weiterhin Leistungen von dort bekomme, wenn auch vermindert. Nach meinem Empfinden habe ich also korrekt gehandelt&#8230;aber das muss ja nichts heißen&#8230; Außerdem habe ich ( aber das muß ja auch nichts heißen, wie ich immer wieder feststelle) keine Hilfen von Ihnen in der Zeit vom 01.07. - 31.08. erhalten. Das sagen übrigens auch meine Kontoauszüge, die ich sicherheitshalber noch einmal konsultierte. Aber falls wir uns  - der Kontoauszug und ich -irren, bitte ich um eine Aufschlüsselung meiner Bezüge, die ich verstehen kann. Vielleicht klärt sich dann auch, was mit dem Antrag auf Klassenfahrtzuschuß ( die genaue Bezeichnung fehlt mir leider – genauso wie die Erstattung&#8230;) passiert ist, den ich im September stellte. Mein gesamter Freundeskreis hat zusammengelegt um mir die Summe für meine Tochter zu leihen. Folgedessen schulde ich meinem Freundeskreis jetzt Geld – das ist keine besonders schöne Situation. Und wo wir gerade bei diesem Thema sind, möchte ich Ihnen auch noch mitteilen wie dankbar ich meiner Bank bin – sie wissen schon, die Commerzbank. Sie überweisen mir derzeitig meine Bezüge dorthin. (Das war eine Zeit nicht so.) Die konnte nun nämlich die Dresdner Bank aufkaufen und ich folgedessen das Bankenwesen stützen, ein gute Tat in der heutigen Zeit. ..und wenn die Herren und Damen das Ding dann gegen die Wand fahren, werden sie ja unterstützt. Von Ihnen und mir nicht direkt aber indirekt. Vermutlich.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><font face="Verdana Ref, sans-serif"><font size="2" style="font-size: 11pt">Und ich? Ich habe jetzt angst. Angst Ihnen mitzuteilen, dass ich ein Gespräch mit meiner Chefin hatte, die mir anbot ab Dezember 25 Std/ Woche zu arbeiten. Wissen Sie liebes Leistungszentrum, lieber Herr xxx, ich weiss leider nicht, wie ich das alles lösen soll, wenn die klaren Verhältnisse der Vergangeheit uns alle schon so forderten. Aber, und das hat mir bisher immer weiter geholfen, ich bin auch wagemutig. Und wissen Sie was? Ich werde das Angebot annehmen. &#8230;und wenn wir nächstes Jahr im Juni immer noch in Kontakt wegen dieser Angelegenheit sein werden ( angelehnt an die derzeitige Kommunikationsgeschwindigkeit), lade ich sie auf einen Geburtstagskuchen bei mir ein. So zum Abschied.  - und auch um ein Gesicht zu bekommen. Sie für sich und ich für mich, damit wir beide nicht immer wieder in diesen seltsamen Briefen selbiges verlieren.</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><font face="Verdana Ref, sans-serif"><font size="2" style="font-size: 11pt">Mit freundlichen Grüßen</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><font face="Verdana Ref, sans-serif"><font size="2" style="font-size: 11pt">Bedarfsgemeinschaft: 11504BG0011049</font></font></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><font face="Verdana Ref, sans-serif"><font size="2" style="font-size: 11pt">Dieses Schreiben wurde mit Hilfe einer elektronischen Datenverarbeitungsanlage (PC) gefertigt und deshalb nicht unterschrieben. Für die Rechtswirksamkeit ist die Unterschrift nicht erforderlich und sowieso fragwürdig.</font></font></p>
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		</item>
		<item>
		<title>schlafen&#8230;.</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 23:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8220;&#8230;und dann in deinem arm, alles gut, alles dur alles andre egal und du mein prinz und findelkind im wunderland&#8230;hier kann ich sein wie ich bin mit drei worten im sinn&#8230;.als prinzessin im königreich&#8221;

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;und dann in deinem arm, alles gut, alles dur alles andre egal und du mein prinz und findelkind im wunderland&#8230;hier kann ich sein wie ich bin mit drei worten im sinn&#8230;.als prinzessin im königreich&#8221;
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>für euch</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 22:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
	<dc:subject>Allgemein</dc:subject>
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		<description><![CDATA[     I walked into the sea
Those waves they came for me
Egged on by scarlet sun
(But) I will never burn

My eyes stay liquid free
Not phased by chemistry
The whole ten yards i see
Striding through the haze
Just let the sun
Shine on your face
Only the darkness blinds your way
You take it easy
You walk on your [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font size="-1" face="Trebuchet MS, Verdana, Arial">     I walked into the sea<br />
Those waves they came for me<br />
Egged on by scarlet sun<br />
(But) I will never burn<br />
</font></p>
<p><font size="-1" face="Trebuchet MS, Verdana, Arial">My eyes stay liquid free<br />
Not phased by chemistry<br />
The whole ten yards i see<br />
Striding through the haze</p>
<p>Just let the sun<br />
Shine on your face<br />
Only the darkness blinds your way</p>
<p>You take it easy<br />
You walk on your own<br />
Look for the sunshine (youll) find (your) way home</p>
<p>Just let the sun<br />
Find your way home</p>
<p>Special these dirty deeds<br />
That floods my pretty dreams<br />
I snap awake from love<br />
Relieved Im on my own</p>
<p>Fearless and tacky free<br />
Guided by empathy<br />
Still your not lost on me<br />
I still smell the sea</p>
<p>Youll make it</font></p>
<p>( Skin)</p>
<p>für euch alle - es geht denn dann doch immer weiter! ob nun nachts um eins, mittags in alteingesessenen erziehungsanstalten oder ganz einfach im kampf mit sich selbst. am boden zu liegen kann auch vergnügen bereiten. einfach ne packung schoki dazu holen!!!
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>situationskomik - eine homage an meine mitbewohner</title>
		<link>http://www.k-tastrophe.de/?p=25</link>
		<comments>http://www.k-tastrophe.de/?p=25#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 10:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
	<dc:subject>Allgemein</dc:subject>
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		<description><![CDATA[liebe bewohner der hauptstrasse 85!
einmal mehr stelle ich fest, wie gern ich euch habe! und das muß jetzt endlich auch einmal in schriftlicher form gewürdigt sein!!!
ich möchte mich einmal kurz vorstellen: ich bin es, die k-tastrophe von gegenüber.junge 31 jahre alt - aber das ist geheim und verrate ich nur euch. offiziell natürlich 29 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>liebe bewohner der hauptstrasse 85!</p>
<p>einmal mehr stelle ich fest, wie gern ich euch habe! und das muß jetzt endlich auch einmal in schriftlicher form gewürdigt sein!!!</p>
<p>ich möchte mich einmal kurz vorstellen: ich bin es, die k-tastrophe von gegenüber.junge 31 jahre alt - aber das ist geheim und verrate ich nur euch. offiziell natürlich 29 und ich wäre euch dankbar, wenn ihr das für euch behalten würdet. bei mir leben noch zwei weitere kleine ableger weiblicher natur, die mein leben erfüllen.</p>
<p>eben dieses wäre vermutlich allerdings nur halb so lustig, wenn es euch nicht gäbe. und da liegt ausnahmsweise mal kein zynismus in der stimme. klar - ich fand es schon ein wenig seltsam, dass es mittlerweile eineinhalb jahre sind, die wir auf engsten raum miteinander verbringen ohne uns zu sprechen/ kennen o.ä. aber das ändern wir jetzt ja. freiwillig oder nicht sei einmal dahingestellt&#8230;</p>
<p>am spannendsten empfinde ich unsere sonntage - geht es euch genauso?</p>
<p>eröffnet wird der morgen mit der brötchendiskussion - gehst du schatz? alternativ bei uns ein ins kissen gemurmeltes: kinder, heute seid ihr dran&#8230; und dann sehen wir uns manchmal - mehr oder weniger verhuscht mit brötchen und zeitung in der hand&#8230;an den geschnittenen rasenkanten und den gepflegten minivorgärten vorbei mit manchmal gequälten lächeln auf den lippen, wenn es morgens dann doch wieder so kalt ist, das der atem an der luft kondensiert, was zwangsläufig dazu fürht, den schal oder den kragen noch weiter gen ohren zu ziehen.<br />
und dann geht es weiter - den tag krampfhaft entspannen, heute ist doch sonntag, morgen geht die tretmühle wieder los, ab, spazierengehen. muß sein. kleine fluchten vielleicht&#8230; manchmal. wenn das leben es zulässt.<br />
natürlich sind das nur vermutungen, denn was tatsächlich hinter den gardinenverhängten fenstern stattfindet erahnt höchstens ein hellseher.</p>
<p>und da sind sie wieder - kleine spielchen meiner phantasie, die nur zu gerne klischeeschubladen öffnen und wieder schließen.wohl aber genährt durch die von mir so sehr geschätzte situationskomik!</p>
<p>ich kann es mir, verteufelt noch mal, allerdings nicht anders als urkomisch vorstellen, wenn mikrobiologisch grundgereinigte menschen kopfüber in ihren mülltonnen hängen und konsequent mülltüten aussortieren, die nicht ihre eigenen sind. ebenso lustig empfinde ich die theorie, daß lachende kinder, wenn sie zu nah an lebensbäumchen vorbeirennen oder sich zwischen ihnen verstecken eben diese unweigerlich dem kompost nahebringen..unter uns gesagt musste ich wirklich laut lachen, als meine sechsjährige mir diese &#8220;stimmt das&#8221; frage stellte!</p>
<p>allerdings muß ich euch sagen - das sind natürlich haltlose vermutungen, denn sie entsprangen ganz sicher der nicht minder ausgeprägten phantasie meiner kinder.ich habe leider keiner dieser situationen miterlebt um wieder zu geben, was sich tatsächlich in vielen momenten so zutrug&#8230;<br />
zugegeben, ob meine reaktion erwachsen genug wäre ist natürlich anzuzweifeln. jedenfalls dann, wenn ihr ernsthaft glaubt, ich würde meinen müll in &#8220;swirl&#8221; tüten verpacken! jetzt mal ehrlich: ich gebe mir ernsthafte mühe, mein image einer nicht konventionellen appener mutti zu pflegen. ich meine: ich arbeite! ich hänge keine gardinen vor die fenster! ich kenne hamburger nebenstrassen und traue mich, mit meinem auto ( heißt übrigens pauli robinson), das niemals gewaschen aber immer geliebt ist auf eben diesen zu fahren.ich liebe zweitligisten fußball und habe eine eigene meinung. ich mag trockenen rotwein bei kerzenschein in meiner badewanne mit guter lektüre. ich habe eine ziemlich komplizierte ehe hinter mir und viele dramen erlebt. ich lebe allein aber bin es nicht. ich habe die großartigsten freunde, die man sich nur vorstellen kann und ein teil davon sind übrigens meine nachbarn.<br />
wenn die tage kürzer werden backe ich lieber mit den kinder als den hausflur zu wischen und vor staubsaugen kommt immer ein wettrennen mit dem jungen gemüse dessen lachen mich so viel vergessen läßt. ich räume meine küche wenn überhaupt dann nur nachts/ abends auf, weil ich es vorher nicht schaffe.und wenn meine beine abends pochen dann weiß ich, daß es morgen genauso weitergehen wird und es eine gute sache ist, das leben. und das leben beinhaltet euch.</p>
<p>also ist es wohl an der zeit, mich zu bedanken. ich bedanke mich für die lacher, die es nicht gäbe ohne euch, für die nachdenklichkeit, wenn einer von euch so furchtbar unglücklich auf die hauptstrasse schaut. für die leichtigkeit des abgrenzens, das für mich zu gewissen zeiten einfach lebensnotwendig war. und nicht zuletzt einfach dafür, daß ihr so seid wie ihr seid!<br />
wenn man eine gruppe menschen konstruieren müsste, die alle charaketerisierungen beinhaltete, dann würde man hier sicher fündig.ihr seid spannend. und ich halte euch für lebensfähig in diesem seltsam anmutenden örtchen appen.das ist ein echtes kompliment!!!<br />
nur wie ihr denken konntet, ich würde meinen müll verswirlen, das verstehe ich immer noch nicht&#8230;ich muß mein image wohl noch ein wenig ausbauen&#8230;</p>
<p>viele liebe grüße aus dem nicht ganz perfekten haus vis a vis</p>
<p>frau k.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>und weiter gehts&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 20:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
	<dc:subject>Allgemein</dc:subject>
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		<description><![CDATA[da sind sie wieder&#8230;süchtig herbeigesehnt betrachten wir trotzdem erstaunt immer wieder diese stoischen sonnenstrahlen, die die welt aus ihrem scheinbar reglosen verharren reißen. wie ein strudel reißen die frühlingswinde uns mit und verheißen einen großartigen sommer&#8230;die elbe ruft mit ihren stränden die ersten lagerfeurer herbei und flugs werden unsere pigmente von unsichtbarer hand gen hautoberfläche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>da sind sie wieder&#8230;süchtig herbeigesehnt betrachten wir trotzdem erstaunt immer wieder diese stoischen sonnenstrahlen, die die welt aus ihrem scheinbar reglosen verharren reißen. wie ein strudel reißen die frühlingswinde uns mit und verheißen einen großartigen sommer&#8230;die elbe ruft mit ihren stränden die ersten lagerfeurer herbei und flugs werden unsere pigmente von unsichtbarer hand gen hautoberfläche gejagt.</p>
<p>ja, verdammt. mir ist blümerant zumute. angesichts dieses wetters, daß keine noch so vehement vertretene schlechte laune akzeptieren will. und hey, ich bin frei. fei mir den luxus der guten laune zu gönnen.</p>
<p>versprochen, die nächste melancholisch-kreative phase kommt bestimmt. und ja, ich werde dann weiter meine verpassten chancen, die ungerechtigkeiten des lebens und den ganzen lästigen kram dazwischen beweinen. aber jetzt, kinder ist erst mal leben dran! also raus! weinen darf man auch am strand!!!
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>echte gefährten</title>
		<link>http://www.k-tastrophe.de/?p=18</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Oct 2006 15:25:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
	<dc:subject>Allgemein</dc:subject>
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		<description><![CDATA[die letzten sonnenstrahlen dieses herbstes bahnen sich heute trotzig den weg durch die unterschiedlichen atmosphären und landen tatsächlich in dem beschaulichen appen, ein ort jenseits des hungers und der sonst üblichen alltagskriminalität.
die kinder toben und probieren ihre im sommer erworbene inline-fähigkeiten mutig im hinterhof aus.
das leben pulsiert und fließt durch uns hindurch, reißt uns mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die letzten sonnenstrahlen dieses herbstes bahnen sich heute trotzig den weg durch die unterschiedlichen atmosphären und landen tatsächlich in dem beschaulichen appen, ein ort jenseits des hungers und der sonst üblichen alltagskriminalität.</p>
<p>die kinder toben und probieren ihre im sommer erworbene inline-fähigkeiten mutig im hinterhof aus.</p>
<p>das leben pulsiert und fließt durch uns hindurch, reißt uns mit und mündet in diesem meer von innigkeit, das uns umgibt. die sonne wärmt von außen und die liebe, von den menschen, die mir nahestehen wärmt von innen.</p>
<p>da ist es nämlich - in dem ganzen wahnsinn des alltags, den gerade geschnittenen rasenkanten und den uniformierten tagesabläufen, passend gemacht für vorgefertigte prozesse und leben,da sind sie. echte menschen. menschen, die ebenfalls hart arbeiten, trotz der anstrengungen des lebens wärmende hände reichen, tröstende gedanken mitteilen und ich weiß, ich bin nicht allein.</p>
<p>ich bin.</p>
<p>in einem waldstück, umgeben von moosbewachsenen bäumen, mitten im leben, hoch in der luft, kurz vor der sonne, 284 purzelbäume nah am mond schlagend -<br />
nicht allein.</p>
<p>und das ist gut!
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Freiheit</title>
		<link>http://www.k-tastrophe.de/?p=9</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Oct 2006 14:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
	<dc:subject>Allgemein</dc:subject>
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		<description><![CDATA[Def.:>>freiheit wird in der regel verstanden als individuelle möglichkeit, ohne zwang zwischen verschiedenen handlungsmöglichkeiten auszuwählen und entscheiden zu können.
der begriff benennt einen zustand der autonomie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Def.</strong>:>>freiheit wird in der regel verstanden als individuelle möglichkeit, ohne zwang zwischen verschiedenen handlungsmöglichkeiten auszuwählen und entscheiden zu können.</em></p>
<p><em>der begriff benennt einen zustand der autonomie<<</em></p>
<p><em>                                  </em><img src="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Eug%C3%A8ne_Delacroix_-_La_libert%C3%A9_guidant_le_peuple.jpg" /><br />
und so ist unsere gute alte phrase der freiheit heute als kompliziertes konstrukt zu verstehen&#8230; man unterscheidet zwischen aktiver und passiver freiheit, individueller und kollektiver, innerer und äußerer freiheit&#8230;und landet irgendwann bei diffusen glückwünschen zu ebendieser aktiven, individuellen, inneren freiheit.</p>
<p>ich persönlich nehme sie - die glückwünsche -  dankend an und stehe dann einfach da. stehe vollkommen neben mir, das lächeln noch auf meinen lippen und kicke verlegen einen nicht vorhandenen stein mit der fußspitze davon. zja, nun bin ich frei.</p>
<p>ich hocke auf der unteren begrenzung meiner vogelkäfigtür, die nach wie vor weit offen steht und überaschender weise überkommt mich nicht das euphorische gefühl einer kämpfenden jeanne d´arc sondern nur die schale erkenntnis dessen, das ich mich immer noch wie >ich< fühle. und dann erahne ich, was diese glückwünsche meinen könnten:</p>
<p>ich bin ich.</p>
<p>die autonomie ergreift mich und trägt mich durch den tag, eröffnet mir möglichkeiten und wispert mir leise drohend versprechungen meines selbst ins ohr. wie im rausch nehme ich unmengen anderer indvidualisten um mich herum wahr und alle sind wie ich - dem zwang der autonomie unterworfen, in dem glauben, frei zu sein.</p>
<p>aber morgen, morgen wenn ich nicht mehr neben sondern bei mir bin, dann bin ich! versprochen. so, wie es sein soll:</p>
<p>glücklich, frei und autark!!!
</p>
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